Berufspolitische Ziele
- Unser Bündnis ist das einzige verfahrens- und verbändeübergreifende Bündnis von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.
- Unser Bündnis hat sich mit seiner erfolgreichen berufspolitischen Arbeit in NRW aber auch über unsere Mitgliedsverbände auf Bundesebene bewährt.
- Wir kämpfen für die Überwindung der verfahrensbezogenen berufspolitischen Auseinandersetzungen für die gemeinsame Interessensvertretung des eigenständigen Heilberufes der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.
- In den Diskussionen zu möglichen Veränderungen der Ausbildung und damit nach 10 Jahren auch zur Veränderung von Passagen des PTG setzen wir uns für eine qualifizierte und spezielle Ausbildung der KJP ein und kämpfen für den Erhalt der pädagogischen und sozialpädagogischen Zugangsberufe. Wir fordern auch für die KJP einen Masterabschluss als Voraussetzung für die Ausbildung zum Psychotherapeuten.
- Damit verbunden ist unser Engagement für eine ausreichende psychotherapeutische Versorgung von psychisch kranken Kindern. Im Ausschuss Psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen der PTK NRW hat sich Matthias Fink, als Vorsitzender, mit den Kollegen Markus Körner und Karl-Wilhelm Hofmann, als Vorstandsbeauftragter, bei der Erstellung eines Konzeptes für eine kleinräumige Versorgungsstudie engagiert. Leider fand unser Konzept in der Kammerversammlung keine Mehrheit, vielleicht auch weil parallel schon die Diskussion zur Quote von 20 % Behandler von Kinder und Jugendlichen geführt wurde. Durch eine gemeinschaftliche Anstrengung vieler Verbände, aller Landeskammern und der BPtK konnte dieser Erfolg errungen werden. Im letzten Jahr wurde dafür in der BPtK beschlossen ein Referat zur Unterstützung von Versorgungsforschung einzurichten.
- Aktuell hat der Ausschuss ein Konzept vorgelegt, wie die PTK die Versorgung von Kindern und Jugendlichen psychisch kranker Eltern unterstützen und fördern kann.
Rückblick:
- Das System der Fortbildungskonten und der Nachweis der Fortbildungsverpflichtung ist in NRW beispielhaft. Das Bündnis KJP hat sich dafür eingesetzt, den riesigen Kostenaufwand aus den Mitgliedsbeiträgen – als originäre Leistungen der Kammer – zu bestreiten. Dadurch werden die Mitglieder nur mit einem sehr geringen Betrag für die Ausstellung des Zertifikates als solches belastet. Auch wenn dadurch – zunächst – die Kolleginnen und Kollegen, die das Zertifikat noch nicht benötigen diese Kosten mittragen.
- Das Versorgungswerk der Kammer, indem sich Karl-Wilhelm Hofmann in leitender Funktion mit sehr viel Zeit und Fachwissen engagiert, hat sich trotz anfänglicher Kritik gerade in der Wirtschaftskrise bewährt. Ba-Wü. Und die Ostkammern haben sich entschieden unserem Versorgungswerk beizutreten.
- Herr Hofmann vertritt nicht nur unsere Kammer sondern in besonderer Weise auch unseren Heilberuf im Redaktionsbeirat des PTJ.
- Die erfolgreiche Auseinandersetzung im letzten Jahr um die Beibehaltung unseres Namens hat uns allen viel Zeit für Stellungnahmen und Diskussionen gekostet. In dem Namensstreit zeigt sich, dass die Ärzteschaft die eigenständige Vertretung der Psychotherapeuten zunehmend wahrnimmt bzw. dass wir mittlerweile auf fast allen Ebenen ernst zu nehmende Mitspieler im System geworden sind.
Zukunft:
- Zentrales Thema in den nächsten Monaten ist jedoch das Forschungsgutachten zur zukünftigen Ausbildung der Psychotherapeuten. Sehr intensiv wird die Diskussion um die Studieninhalte, die zukünftig für den Beginn einer Psychotherapieausbildung nachgewiesen werden müssen geführt. Allein der Masterabschluss in Pädagogik oder Psychologie wird als Eintrittskarte nicht mehr ausreichen, da es diese Studiengänge in dieser Form nicht mehr geben wird, und die Inhalte sehr unterschiedlich sein werden.
- Unsere Fraktion konnte Frau Lehmhaus-Wachtler als Vertreterin der KJP in der Ausbildungskommission in NRW durchsetzen.
Unsere berufspolitischen Ziele sind:
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Sicherung der Berufsfelder bei einer leistungsgerechten Vergütung und fachgerechten Eingruppierung im TVÖD
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Förderung des Nachwuchses durch einen wissenschaftlich qualifizierenden Masterstudiengang für alle Psychotherapeuten
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Erhalt der bewährten ambulanten niederschwelligen Hilfen des KJHG für Kinder, Jugendliche und deren Familien ohneKostenbeteiligung
- Entwicklung neuer Versorgungsformen
- Gesetzliche Verankerung der psychosozialen Prävention bei Kindern und Jugendlichen in ihren Lebensräumen
- Anerkennung qualifizierter Psychotherapieverfahren
- eiterentwicklung und Fortführung von
Evaluations- und Versorgungsstudien im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
- Förderung der Methodenintegration