14. September 2021
Es ist soweit. Knapp 50 Grad Celsius in Kanada, Brände in Kalifornien, Erdrutsche in Japan, Überschwemmungen in Landshut – um nur einige der Schlagzeilen einer einzigen Woche Ende Juni 2021 zu nennen. Ach ja, Dürre in Madagaskar mit Hungersnöten nicht zu vergessen, schmelzende Gletscher und auftauender Permafrostboden und …und ...und... Und wir hier in Deutschland? Die Flutkatastrophe im Juli in Nordrhein-Westfalen und im Ahrtal mit 181 Toten, die völlige Zerstörung von Häusern und...
04. Juni 2021
Das Bundesministerium für Gesundheit hatte unter seinem Minister Jens Spahn zu dem "Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung" (GVWG) einen Änderungsantrag eingebracht, der in der logischen Konsequenz eine Rationierung der Richtlinienpsychotherapie zur Folge gehabt hätte. Je nach Krankheitsbild sollte allen Patient*innen eine gewisse Anzahl Therapiesitzungen zur Verfügung gestellt werden. Hintergrund für diesen erneuten Versuch einer immer stärkeren gesetzlichen...
04. Juni 2021
Das Thema "Qualitätssicherung in der ambulanten Psychotherapie" ist nicht neu. Mit der Einführung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) gab es erste Regelungen in den Psychotherapierichtlinien ein Verfahren zur Qualitätssicherung in der ambulanten Psychotherapie zu entwickeln. Damals sollten zunächst die KBV und die Krankenkassen diese Aufgabe bewältigen. Ziele sollten sein: * Dokumentation psychotherapeutischer Leistungen * Evaluation von Prozess- und Ergebnisqualität Es folgten erste...
25. Mai 2021
Am 31.05. 2021 findet die nächste Anhörung* im Gesundheitsausschuss des BMG statt. Der Ausschuss setzt sich aus Mitgliedern** aller Fraktionen zusammen. Der berufs- und gesellschaftspolitische Widerstand gegen die Pläne des Gesundheitsministers ist enorm und immer mehr in der Versorgung psychisch erkrankter Menschen relevante Gruppen machen mit! Wer noch keinen Brief an die zuständigen Politiker*innen geschrieben hat und diese verbleibende Zeit noch genau dafür nutzen möchte, findet HIER...
22. Mai 2021
Anstatt Maßnahmen zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung zu ergreifen, unternimmt Gesundheitsminister Jens Spahn einen nächsten Versuch, diese durch pauschale Rasterregelungen zu beschränken! Auch wir von der Fraktion Bündnis KJP sagen entschieden NEIN zu #RasterPsychotherapie!
05. Mai 2021
Corona und die damit verbundenen Maßnahmen haben uns vieles gezeigt: wie verletzlich wir als Menschen sind, wie abhängig von Naturphänomenen, Krankheitsgeschehen, Medizin, Solidarität, Forschung, staatlichem Handeln. Es hat uns aber auch gezeigt, wie anpassungsfähig wir sind, wie rasch wir uns auf neue Gegebenheiten einstellen können, Gewohnheiten verändern, Althergebrachtes, scheinbar in Stein Gemeißeltes hinter uns lassen können. Auch wenn damit leidvolle Erfahrungen verbunden sind,...
18. März 2021
Heranwachsende bis 21 Jahre können weiterhin eine psychotherapeutische Behandlung bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen (KJP) beginnen, auch wenn sie in der Krankenfürsorge der Bundesbeamt*innen (Bundesbeihilfe) versichert sind. Dies hat das Bundesinnenministerium in einem Rundschreiben an die obersten Bundesbehörden klargestellt. Nach der jüngsten Änderung der Bundes-Beihilfeverordnung, die am 1. Januar 2021 in Kraft getreten ist, durften Kinder- und...

11. März 2021
Corona trifft Jugendliche und junge Erwachsene besonders hart. Schulschließungen, unsichere Prüfungsbedingungen bei Abitur und Ausbildung, erschwerte Studienbedingungen, Wegfall von Kontakten zu Gleichaltrigen führen besonders in der Altersgruppe der 16- bis 25jährigen zu deutlich verstärktem psychosozialen Druck. Essstörungen, depressive Störungen, Ängste nehmen nachweislich zu. Die Anfragen bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendpsychiatern steigen....
11. Juni 2020
Berlin 11.06.2020 - Werden Bezugspersonen mit in die Akutbehandlung von Kindern und Jugendlichen sowie von Menschen mit geistiger Behinderung einbezogen, stehen für die Therapie ab Juli mehr Stunden zur Verfügung. Der Bewertungsausschuss hat jetzt den EBM entsprechend angepasst. Der Therapieumfang wird um bis zu sechs zusätzliche Einheiten à 25 Minuten erhöht. Damit ist die Akutbehandlung für diese Personengruppen bis zu 30-mal statt wie bisher 24-mal im Krankheitsfall möglich, um...

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